6. opta data Zukunftstag

Vorwärtsgerichtet – 6. opta data Zukunftstag setzt auf Zusammenarbeit

Vorwärtsgerichtet präsentierte sich der 6. opta data Zukunftstag unter dem Motto „Versorgungsstrukturen im Spannungsfeld von Tradition und Innovation“, welcher am 01. März 2018 Vertreter der Innungen und Verbände, der Industrie, aus Wissenschaft und Politik sowie Betriebs- und Praxisinhaber zur Diskussion zusammenbrachte.

 

Rund 150 Teilnehmer waren ins Colosseum Theater Essen gekommen, um über die digitale Zukunft der Gesundheitsbranche zu beraten. Die Impulsvorträge von Klaus Jürgen Lotz (Präsident BIV OT), David Matusiewicz (Dekan Gesundheit und Soziales FOM Hochschule für Ökonomie & Management, Essen), Sebastian Fröse (stellv. Bundesgeschäftsführer und Justiziar bad e.V.) und  Jochen Roeser (Vorstandsvorsitzender Deutsche Arzt AG) eröffneten ein vielseitiges Themenspektrum: Von der zunehmenden Erschließung digitaler Bereiche des Gesundheitswesens durch internationale Großkonzerne, über die aus dem Spannungsverhältnis Mensch und Maschine resultierenden Herausforderungen, bis hin zur Allgegenwärtigkeit des Fachkräftemangels in allen Berufsgruppen. In den abschließenden Podiumsdiskussionen, unter anderem mit Ute Repschläger (Vorstandsvorsitzende IFK e.V.), Bernd Tews (Geschäftsführer bpa e.V.), Prof. Christian Grüneberg (Hochschule für Gesundheit Bochum), Thomas Piel (Geschäftsführer RSR), Marianne Frickel (Präsidentin Bundesinnung der Hörakustiker), Arnd Longrée (Vorsitzender DVE e. V.), Pascal Müller (Referent Ambulante Pflege, AOK Rheinland-Pfalz/Saarland) und Andreas Fischer (Geschäftsführer opta data Gruppe) wurden diese Themen interdisziplinär bearbeitet. Kontroverse Diskussionen gab es auch zum Koalitionsvertrag, dem schleppendem Prozess der Entbürokratisierung sowie den Vorteilen digitaler Assistenzsysteme.

 

Der Tenor des Tages: Die Innovationskraft den digitalen Fortschritt der Gesundheitsbranche voranzutreiben liegt bei den Akteuren der Branche. Aus der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Verbänden, Leistungserbringern, Kostenträgern und Softwareunternehmen sollten – auch in Richtung Gesetzgeber – verstärkt Impulse resultieren, welche in Zukunft in die Etablierung eines digitalen Gesundheitsstandorts Deutschlands einzahlen.

Bild von Corinna Hess
Corinna Hess
Pressereferentin
0201 32068688
0201 32068580
c.hess@optadata-gruppe.de