opta data Gruppe - Telematikinfrastruktur: opta data startet Pilotprojekt zur mobilen Anbindung von Hebammen

Telematikinfrastruktur: opta data startet Pilotprojekt zur mobilen Anbindung von Hebammen

19.08.2020

Neue Technologien, wie die Telematikinfrastruktur (TI), bieten die Möglichkeit, sich effektiver miteinander zu vernetzen. Im August startet die opta data Gruppe dazu ein Pilotprojekt mit dem Deutschen Hebammenverband (DHV) und anderen Projektpartnern, um die mobile Anbindung von Hebammen an die TI auf den Weg zu bringen.

Die Gesundheitsbranche befindet sich im digitalen Wandel. Das bedeutet für die Beteiligten im Gesundheitssystem große Herausforderungen, eröffnet aber vor allem auch immense Chancen. Neue Technologien, wie die Telematikinfrastruktur (TI), bieten die Möglichkeit, sich effektiver miteinander zu vernetzen. Im August startet die opta data Gruppe dazu ein Pilotprojekt mit dem Deutschen Hebammenverband (DHV) und anderen Projektpartnern, um die mobile Anbindung von Hebammen an die TI auf den Weg zu bringen.

Als sichere Datenautobahn zur Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen bietet die TI die Basis, um Informationen zwischen allen Beteiligten elektronisch und sicher austauschen zu können. Die TI wird somit langfristig die Papierprozesse im Gesundheitswesen ablösen.

opta data als Experte für die TI

 

Die opta data Gruppe ist Marktführer in der Anbindung an die TI. Das hat sie nicht nur ihrem starken Netzwerk zu verdanken – bereits heute hat sie 70 000 Vertragsärzten und Psychotherapeuten angeschlossen – sondern auch ihrem engen Kontakt mit allen Schnittstellen des Gesundheitswesens. Schon seit 50 Jahren erkennt die opta data Gruppe gesetzliche Entwicklungen und Trends als Erste und entwickelt digitale Lösungen, die Standards setzen und den Markt bewegen.

Die verschiedenen Akteure der Gesundheitsbranche werden schrittweise an die TI angeschlossen – nach dem Digitalen-Versorgungs-Gesetz und dem Patientendatenschutzgesetz auf freiwilliger Basis. Die opta data Gruppe bietet dabei spezielle Lösungen an, die auf die Anforderungen der einzelnen Berufsgruppen zugeschnitten sind.

Pilotprojekt für Hebammen

 

Obwohl der freiwillige Anschluss für Hebammen an die TI erst ab Juli 2021 möglich ist, denkt die opta data Gruppe schon jetzt einen Schritt weiter und startet ein Pilotprojekt – ganz im Sinne ihrer Rolle als Innovationsführer und Mitgestalter des Marktes.

Das Ziel des einjährigen Projekts: Die mobile Anbindung von bis zu 100 Hebammen und weiteren Beteiligten, wie zum Beispiel Gynäkologen oder Kliniken, an die TI und eine gemeinsame Erarbeitung funktionierender Regelwerke und Abläufe, um die Anbindung zu vereinfachen. Dabei soll den Hebammen vor allem der Nutzen der TI aufgezeigt werden und die erarbeiteten Ergebnisse als Vorlage für den Anschluss aller Hebammen in Deutschland dienen.

Für dieses Vorhaben hat die opta data Gruppe einen anwenderbezogenen Ansatz gewählt. Sie will die Hebammen nicht nur an die TI anschließen, sondern auch auf ihre speziellen Anforderungen eingehen. Durch mobile Einsatzmöglichkeiten und dem speziellen Zugriff auf bereits vorhandene Informationen in der TI soll der Arbeitsalltag der Hebammen vereinfacht werden – und der Dokumentationsaufwand geringer.

Der Startschuss des Projekts fand am 18. August 2020 via Videokonferenz statt – ganz im Sinne der Corona-Bestimmungen. Dort stellte Dr. Jan Helmig, Leiter Digitalisierung der opta data Gruppe, den Teilnehmern den Projektplan vor. Am virtuellen Tisch kamen Vertreter der gematik, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), dem Deutschen Hebammenverband (DHV), der Bundesdruckerei, der HebRech GmbH und des opta data Instituts zusammen.

„Wir haben uns mit diesem Projekt ambitionierte Ziele gesetzt“, gibt Dr. Jan Helmig einen Ausblick auf das nächste Jahr. „Mit unserer Erfahrung und unserem Know-how werden wir diese aber erreichen. Als Innovationsführer freuen wir uns, so die Zukunft des Gesundheitswesens einmal mehr mitgestalten zu können.“

Weitere Informationen und Hintergründe zum Projekt erklären Ihnen unsere Experten im Video.